27. INTERNATIONALER TEAM-SPRINT-CUP BERLIN 15./16.12.2018

Am letzten Wochenende war eine Auswahl des ECC zum 27. Internationalen Team-Sprint-Cup in Berlin, zu dem über 200 Eisschnellläufer aus 8 Ländern zusammenkamen. Es wurden von den Altersklassen E2 bis D2 Strecken von 100m, 300m und 500m absolviert sowie von den Altersklassen C1 bis B1 300m, 500m und 1000m, jeweils Einzel- und Mehrkampfwertung.
Leider sind unsere „Großen“ der AK C2 und B1 nicht mitgefahren, hier wurden Denise Wolf, Jessie Hollerbaum und Tim Kühnl bei den männlichen Startern „hochgezogen“ sowie bei den unbesetzten weiblichen Altersklassen 15 und 16 Larissa Flade und Karolin Scheunert eingesetzt. Diese fünf Sportler hatten es natürlich doppelt schwer, sich gegen die starke und zudem ältere internationale Konkurrenz durchzusetzen, trotzdem wurden beachtliche Leistungen erzielt. Bemerkenswert waren die 3 Einzel-Bronzemedaillen von Peter Kühnl, der in seiner Altersklasse auch Dritter der Gesamtwertung wurde.
Auch Nora Kästner konnte mit einem dritten Platz über 1000m die Bronzemedaille in der Gesamtwertung knapp behaupten. Weiterhin gab es eine Einzel-Goldmedaille über 100m für Yannik Schuhmacher sowie zwei dritte Plätze über 100m und 300m für Johanna Richter. Die Veranstaltung war überaus gut organisiert, zu den Staffelläufen kurz vor Schluss heizte eine Trommelgruppe den Läufern zusätzlich ein. Am Samstag Abend gab es noch ein Highlight für alle Kids: Mit Trainer und Betreuer ging es gemeinsam auf den Weihnachtsmarkt. Leider fiel Jessie am Sonntag Morgen krankheitsbedingt aus, auch auf diesem Wege die besten Genesungswünsche. Nora sprang für sie kurzfristig ein, sodass sie in einer reichlichen Stunde dreimal an den Start ging. Dafür großen Respekt und Anerkennung.
Die erfolgreichtse Mannschaft wurde letztendlich STC Rutten aus Heerenveen (Niederlande), die den großen Wanderpokal bis nächstes Jahr mit nach Hause nehmen durfte. Unser ECC belegte in der Gesamtwertung einen respektablen 7.Platz und wurde somit beste sächsische Mannschaft.

Text und Fotos: Lutz Eisold